Nach dem letzten Upgrade sollten die Wartungsarbeiten dann erstmal abgeschlossen sein, und kleinere Problemchen behoben.
Ich habe das System – nachdem wir sehr lange, recht zufrieden mit Drupal 4.6 unterwegs waren – nun (in mehreren Schritten) auf die neueste Version (5.3) aktualisiert. Das bietet einfach aktuelle Versionen und neue Module, und vorallem – ja heutzutage nötige – Spam-Filter und Captchas.
Kein Scherz, wenn ich den Spam-Filter hier mal ein paar Tage ausstellen würde, gäbe es mehr Viagra-Medikamenten-Penisverlängerungs-Kredit-Content und -Kommentare als Chinesen.
Im Grunde ist das alles relativ egal und rein technisches Blabla, aber ich bin dann mal so frei und mutig, das Forum – also auch für Gäste – wieder voll zu öffnen. Und wenn das nicht klappt, gibt es halt demnächst (ist quasi schon auf Knopfdruck fertig eingerichtet) schicke ASCII-Art Captchas:
888 888 888 888 888 88888888 888 888 .d8888b 888 .88P d88P 888 888 88K 888888K d88P 888 888 “Y8888b. 888 “88b d88P Y88b 888 X88 888 888 88888888 “Y88888 88888P’
Dann hab’ ich mich nach Monaten mal zu einem Upgrade der hier eingesetzten Software Drupal durchgerungen. Ich wusste auch warum:
Backup, SQL-Dump, SQL-Import, System-Installation, System-Upgrade, Modulinstallation, Daten-Import. Hier und da ‘ne Kleinigkeit im Template fixen. Was ein Spaß.
Soweit hat alles ganz gut geklappt, aber:
Falls andere seltsame Sachen auffallen: Entweder ein paar Tage ignorieren. Oder Bescheid sagen. 
Muss man sich in einem werbe- und beitrags kostenfreien kleinen Blog für ein paar Tage ohne frische Artikel (abgesehen vom vollgespammten Forum) rechtfertigen?
Ich hab ja schon mit dem Gedanken gespielt, es wie die Jungs von Republish oder die jährliche Sommerpause bei Spotleid zu halten: Einfach eine Weile die Seite runter nehmen. ‘nen Monat oder so Pause machen. Einmal im Sommer, einmal im Winter.
Dann hat man auch garnicht solch lustigen Probleme mit abrauchenden Servern zur falschen Zeit. Die Stammleser kommen doch eh schnell wieder und am Druck der Werbekunden kann’s auch nicht liegen.
Oder ist man sich selbst zu wichtig?
Könnte man meinen. Wir gingen nämlich vor 9 Tagen ins dritte Jahr als wohl erstes »Berlin Blog«, plus ein Jahr digitales Sammelsurium zur Identitätsfindung.
Und immernoch haben wir jede Menge Spaß an der Sache, auch wenn manchmal nicht genügend Zeit da ist.
In diesem Sinne: Auf die nächsten 30 Jahre. Es darf getanzt werden!
... oder sich die Datenbank zerlegt ist man nach aller Wahrscheinlichkeit gerade im Urlaub auf einer Insel, weit und breit ohne Computer, geschweige denn Internetzugang (was so einem erholsamen Urlaub ja nicht gerade abträglich ist).
Aber eigentlich ist auch nichts passiert: Weder Personen-, Sach- oder Kapitalschäden sind zu verzeichnen. Diese Seite war einfach mal ein paar Tage kaputt offline.
Sicher hätte ich per Sprachcomputer auch von dort aus eine Reparatur starten können, oder wie ich meinen Provider kenne, hätten die das auch sofort gemacht — Backup war ja vorhanden. Aber mal ehrlich: Gibt auch wichtigeres für ein kleines privates Blog.
Anders sähe das natürlich bei einer geschäftlichen Präsenz aus.
Hiermit melden wir uns dann amtlich und offiziell von unserer gewollt- bzw. ungewollten Auszeit zurück.
Nachtrag:
Vielleicht sollte man es nicht übertreiben. Nach 4-5 Tagen Offlinezeit wird Google darauf aufmerksam und schmeißt u.U. mal alle Seiten aus dem Index.
Das ging aber nochmal gut; nach ca. 3-4 Wochen waren alle wieder da, und alles normal.
Da ein Teil der registrierten Nutzer nicht fähig war die Regeln zu lesen, bzw. zu verstehen oder nach der Registrierung nicht aktiv war, habe ich einige Konten gesperrt (noch nicht gelöscht).
Unter den Karteileichen sind u.a.:
Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann sich einfach melden, dann schalte ich sein Konto (ggf. nach Änderung des Benutzernamens) wieder frei.
Allen Lesern, zufällig Vorbeigeschneiten, Bloggern und allen anderen Berlinern und Nichtberlinern wünschen wir ein frohes und gesundes neues Jahr!
Ich hab’ grad mal im Archiv gekramt und es ist schon allein witzig zu beobachten, wie sich das Layout mit der Zeit verändert hat. Evolutionär entwickelt würde ich sagen.
Daher auch die Idee, den Weihnachts-Style ,wie 2004 schon, wieder einzuführen. Irgendwie kitschig ist es ja, aber wenn’s nur für ein paar Wochen ist, kann man es doch irgendwie ertragen. 
Ich habe die Besucherstatistiken in letzter Zeit ja eher vernachlässigt.
Aber diesen Monat musste ich aufgrund einer Anfrage doch mal genauere Zahlen besorgen. Und kaum schau ich hin, ist auch was passiert:
Die 100.000er-Marke ist geschafft.
Und zwar nicht Besucher bisher, sondern Seitenaufrufe (im Fachjargon Page Impressions), die diese Seite verzeichnet. Jeden Monat. Wie geil ist das denn?!

Hellblau: Seiten, Gelb: Visits, Orange: User, Rot: Traffic; LoveParade im Juli
Die Grafik zur Statistik dieses Jahres spricht eine deutliche und erfreuliche Sprache:
Die Zahl der Besucher (»Unique Visits«) hat sich im letzten Jahr verdoppelt, die Zahl der Seitenaufrufe verdreifacht.
Klar, da spielen Bots, Feed-Leser (ca. 5%) und Spammer auch mit rein, aber die Tendenz ist wohl eindeutig:
Mehr Besucher kommen — und bleiben länger.
Das freut und motiviert uns natürlich um so mehr. Im nächsten Form- und Motivationstief werd’ ich daran denken.
Ich möchte an dieser Stelle auch den Menschen danken, die uns unterstützen, motivieren, verlinken, kommentieren, mit Infos versorgen, zuspammen, und — hey, last but not least — lesen.
Vielen herzlichen Dank!
Uns macht’s Spaß, euch anscheinend auch. So machen wir doch weiter. 

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