Vergangenen Samstag fand ja das Street Music Festival statt, das man, soviel kann man wohl sagen, als vollen Erfolg werten kann. Undzwar von Seiten der Veranstalter, Künstler und auch Publikum; bedenkt man, dass der Eintritt frei war, hat man unverhältnismäßig viel für sein Geld bekommen.
Es ging zwar ziemlich gemächlich los, undzwar nicht, wie angekündigt um 11:30, sondern eher um 12:30 Uhr, als die ersten Künstler auf der Bühne erschienen und einige verwirrt herein- und herausgehende Zuschauer begriffen, dass es nun endlich losgehen sollte.
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Bis zum späten Nachmittag füllte sich der Bastard Club auch zunehmends und die Stimmung stieg an.
Es bleibt zu sagen, dass ich wirklich recht positiv überrarscht von der Performance der einzelnen Künstler und Gruppen war, denn es gab, bis auf eine Ausnahme, keinen Auftritt, der so richtig verdammt schlecht war.
Nichteinmal der besoffene “Crazy Steve”, der öfter irgendwas lautstark mit unverständlichem englischen Akzent dazwischenlallte und irgendwann selbst mit seiner Kindergitarre auf der Bühne stand.

Der besoffene Steve mit Kindergitarre
Ganz im Gegenteil, der Großteil der Künstler war sogar ziemlich gut.
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Neben leicht melancholischer Musik…
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... gab es auch gesangslose, imposante Gitarrenkunst aus Lateinamerika:
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Leider mussten wir aufgrund unausreichenden Sitzfleisches die Veranstaltung gegen 17:30 Uhr (also über 5 Stunden, wir waren ja schon vor 12 dort) verlassen, wobei wir feststellen konnten, dass sich in der gesamten Kastanienalle Straßenmusiker aufgebaut und musiziert haben, unter Beobachtung von vielen Schaulustigen.

Straßenmusik in der Kastanienallee
Wer die ersten 3 Plätze belegt hat, also auch Preise gewonnen hat, wissen wir daher nicht. Kriegen wir aber evtl. noch raus.
Den Publikums-Überraschungspreis haben sicher die folgenden, auf Bierflaschen musizierenden Jungs gewonnen:
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Laut Veranstalter Lieblingslied-Records soll das Festival nächstes Jahr wieder stattfinden.
Wir sind sicher wieder dabei.
Das 1. Internationale Straßenmusikfestival Berlin findet am
29. Oktober statt und hört sich für mich schon allein vom Titel her interessant an.

Die Idee des Ganzen ist es Straßenmusikern aus allen Herren Ländern, die für ihre Performance meistens wenig, bis gar keine Beachtung erhalten, eine Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Im Bastard Club (Kastanienallee 7-9) treten am Samstag ab 12.00 Uhr Musiker im Wettkampf gegeneinander an.
Und wo wäre der Reiz, wenn es nichts zu gewinnen gäbe?
1.Platz: vier Studiotage sowie die Pressung von 1000 CDs
2.Platz: Gutschein über 300 € für Musikequipment
3.Platz: ein Friseurtermin beim Starfriseur Udo Walz
Mitmachen kann jeder, der Lust dazu hat!
Anmelden kannst du dich entweder auf der Website oder am Veranstaltungstag direkt im Bastard von
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Nachtrag 02.11.2005:
Wir waren vergangenen Samstag da und haben einen kleinen Bericht mit Videos mitgebracht.

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