Auto in WM Fanmeile gefahren

02.07.2006 | 17:35 Uhr | von Dominic

Nachtrag 04.07.2006
Der Fahrer des Wagens ist scheinbar psychisch krank und wurde bis zu seinem Prozess in die Psychiatrie eingewiesen .

Artikel vom 02.07.2006
Die bisher sehr friedlichen und fröhlichen Ereignisse um die WM wurden heute durch einen Zwischenfall überschattet:

Kurz vor 16 Uhr durchbrach ein Autofahrer die Absperrungen der Fanmeile am Brandenburger Tor und verletzte nach bisherigen Angaben mindestens 20 Personen.
Das Fahrzeug kam nach rund 300 m zum stehen, die beiden Insassen wurden nach Augenzeugenberichten festgenommen.

Da heute kein Spiel stattfindet, war auf der Fanmeile zum Glück relativ wenig Publikumsverkehr.
Die genauen Hintergründe, ob der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor oder absichtlich durch die Absperrung fuhr, sind noch nicht bekannt.

Quellen:

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Der Palast wehrt sich

14.06.2006 | 17:41 Uhr | von Dominic

Man könnte es als ein letztes Aufbäumen des Palast der Republik deuten:
Während des derzeit stattfindenden Abrissess wurde im eigentlich davon befreiten Palast wieder Asbest gefunden. Und das an Stellen, an denen es garkeinen Sinn macht: Zwischen und hinter den Fugen der Deckenplatten.

Der weitere »Rückbau« muss daher unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen geschehen und wird wahrscheinlich länger und teurer als geplant.

Quelle: Morgenpost | Berliner Zeitung

3x— Grimme-Online-Preis nach Berlin

03.06.2006 | 21:45 Uhr | von Dominic

Meine herzlichsten Glückwünsche gehen in diesen Tagen an alle Gewinner des Grimme-Online-Awards in diesem Jahr!

Vorallem freue ich mich für die Preisträger aus Berlin, zu den die von mir sehr geschätzten Seiten Spreeblick (Spezialpreis) und Riesenmaschine (Kultur und Unterhaltung) gehören, die wir auch in unserer Linkliste haben. Wenn unser Einfluss mal nicht das Zünglein an der Waage war?!

Die Seite Spreeblick zeichnet sich für mich durch seine grundlegende Ehrlichkeit aus. Man hat durchweg den Eindruck, dass Johnny wirklich das denkt und glaubt, dass er wirklich darüber nachdenkt was er schreibt und sagt, trotzdem ein klein wenig chaotisch und vorallem authentisch ist.
Die Ideen und Werte die er zu vertreten scheint, kann ich durchaus nachvollziehen und teilen. Seine Sicht auf neue Techniken und Internetkrams finde ich meist durchaus realistisch und würde mir wünschen, dass Leute, die über DRM und Gema Gebühren entscheiden da mal etwas genauer hinhören würden.

Als ich letztens den Anfang von »London calling« gehört habe, dessen Teil »I live by the river« Johnny zum Untertitel der Seite gemacht hat und immer in den Podcasts spielt, musste ich sofort und unweigerlich an Spreeblick denken. Mit einem sehr positiven Gefühl. Wenn das mal nicht Markenbildung at its best ist!

Die dritte Seite aus Berlin, die den Preis gewonnen hat, ist iRights eine Plattform, die sich mit digitalem Urheberecht auseinandersetzt. Kannte ich bisher nicht.

Ehrensenf hat auch einen bekommen. Naja. Aber kommen ja auch nicht aus Berlin.

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Erster Unfall imTiergartentunnel

01.06.2006 | 20:10 Uhr | von Liza

Kurze Verkehrsdurchsage:
Im Tiergartentunnel hat sich laut Dominic, der in eben diesem feststeckt, gerade der erste große Verkehrsunfall ereignet. Der Tunnel ist daher in Richtung Kreuzberg nicht passierbar.

Die Route durch das Regierungsviertel kann man auch komplett vergessen. Durch die Sperrung der Entlastungsstraße ist es dort eh schon etwas eng.
Also alles großräumig umfahren. Irgendwie.

Zwischenfall nach Eröffnungsfeier

27.05.2006 | 10:40 Uhr | von Dominic

Nachtrag 19:35 Uhr
Es kommt noch schlimmer: Eines der ersten Opfer ist nach eigener Aussage mit dem HI-Virus infiziert.

Eine Infektion der im Anschluss verletzten Menschen ist nicht zwingend die Folge, kann aber nicht ausgeschlossen werden.
Daher werden alle bei den Angriffen verletzten Personen gebeten, sich umgehend zur ärztlichen Begutachtung in die Rettungsstelle des Klinikums der Charité Campus Mitte oder zur Rettungsstelle Innere Medizin des Campus Rudolf-Virchow-Klinikums zu begeben.

Der Täter kann sich angeblich wegen Trunkenheit nicht an seine Tat erinnern. Ein Haftrichter wird noch heute über seine U-Haft entscheiden.
Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, um den Tathergang lückenlos zu rekonstruieren.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

Originalartikel von 10:40 Uhr
Nach der gestrigen Eröffnungsfeier des neuen Zentralbahnhof in der Lehrterstraße kam es zu einem gewalttätigen Zwischenfall.

Ein Jugendlicher stach gegen 23:30 Uhr wahllos auf Passanten, die größtenteils von der Eröffnungsfeier kamen ein. Nach Angaben der Polizei gab es mindestens 25 Verletze Männer und Frauen, 6 darunter schwer. Es brach Panik aus.

Der 16-Jährige Täter aus Neukölln konnte noch am Tatort festgenommen werden.

Malum vom Hauptstadtblog berichtet über eine allgemein gespannte und gewaltgeladene Stimmung. Seine Befürchtungen: [Der neue Hauptbahnhof]

»... könnte ein Biotop für Berliner Drogis, Alkis und Kriminelle werden, so wie bei Hauptbahnhöfen üblich.«

Links & Quellen:

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Staatsschutz ermittelt –€” schonwieder

20.05.2006 | 20:50 Uhr | von Dominic

Zum zweiten Mal in dieser Woche ermittelt der Staatsschutz aufgrund von politisch motivierter Gewalt.

Gerade hatte sich der angeblich Anfang dieser Woche von 3 Glatzen verprügelte Italiener als Lügner herausgestellt, da taucht ein ähnlicher Fall auf:

»Scheiß Ausländer, scheiß Türke« sollen zwei Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren gerufen haben, bevor sie gestern Abend in Lichtenberg auf den kurdischstämmigen Berliner Abgeordneten Giyasettin Sayan (Linkspartei.PDS) einschlugen.
Der 56jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Täter sind flüchtig, die Polizei sucht nach Zeugen.

Das genaue Motiv — ob sich die Angriffe gegen Giyasettin Sayan speziell als Kurde oder Ausländer richten oder es sich um schlichte Trittbrettfahrerei handelt — ist noch nicht bekannt.
Der Chef des Landeskriminalamts spricht gar von einer »Zufallsbegegnung, niemand konnte wissen, dass Sayan dort aus dem Auto steigt«

Links & Quellen:

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»Sie sind widerlich, verpissen Sie sich!«

12.05.2006 | 10:48 Uhr | von Dominic

So gehört, gestern im sächsischen Landtag von Marko Schiemann (CDU) Johannes Lichdi (Bündnis90/die Grünen) zu Uwe Leichsenring (NPD). Und das war, nach meiner Ansicht, noch sehr förmlich und zurückhaltend ausgedrückt.

Volksverhetzende Äußerungen in Landtagssitzung

In einer von der NPD beantragten Debatte zu den Ausschreitungen am 1. Mai in Leipzig äußerte sich Leichsenring und kritisierte zunächst zusammenhangslos, wie die Tatverdächtigen um die Schlägerei mit einem »Neger, oder nicht? Es war doch ein Neger!« (Zitat Leichsenring) in Potsdam per Hubschrauber zum Verhör nach Karlsruhe geflogen wurden.
Würde man jeden linksextremistischen Täter so abführen wollen, bräuchte man mehrere Hubschrauber, ja ganze Sonderzüge.

Auf den Zwischenruf von Peter Porsch (PDS):

»Es gab schon mal Sonderzüge – mit Zügen kennt ihr euch ja aus«

antwortete Leichsenring:

»Jaja, manchmal wünscht man sie sich wieder, wenn ich manche so sehe«

Leichsenring war daraufhin von der Debatte und später den nächsten 3 Landtagssitzungen ausgeschlossen worden. Die 9-köpfige Fraktion der NPD verließ danach geschlossen »aus Protest« den Saal.
Soll’n die sich doch »aus Protest« verkriechen und ganz weg bleiben. Stört sicher keinen.

Porsch fühlte sich von der Aussage Leichsenrings bedroht: Dieser habe deutlich gemacht, was er mit »uns allen machen würde, wenn er könnte«.

Leichsenring selbst hatte als Ausrede, dass er sich nicht auf die Transporte der Juden in Konzentrationslager während der NS-Zeit bezog.

Was für Sonderzüge könnte Herr Leichsenring wohl sonst gemeint haben?
a) nach Pankow
b) zur Loveparade
c) Vogelsonderzüge
d) Schienenersatzverkehr auf Schienen
e) Feuerwehrsonderzüge
f) zur Fifa WM 2006™

Links & Quellen:

  • taz
  • RP Online
  • eigene Erinnerung nach hören des O-Tons — falls jemand Links dazu hat, bitte, gerne.
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Blograubarchivierer sind Verbrecher

07.05.2006 | 17:30 Uhr | von Dominic

Auch von unserer Seite wurden einige Inhalte ungefragt auf dem archiv-blog.de »gesichert«, falls, so heißt es heuchlerisch und gemeinnützig (oder einfach nur dumm), unser

... Server geklaut wird oder abbrennt …

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Dutschke-Straße: Widerspruch zurückgewiesen

24.02.2006 | 14:24 Uhr | von Dominic

Die Widersprüche von Anwohnern der Kochstraße (darunter auch die Springer Presse) gegen dessen Umbenennung in Rudi-Dutschke-Straße wurden zurückgewiesen.

Baustadtrat Franz Schulz (Grüne) in seiner Begründung:

“Demnach sind Kostenaufrechnungen der Anlieger, die sie beispielsweise durch den notwendigen Neudruck ihrer Geschäftsunterlagen geltend machen, nicht zulässig.”

Die 28 Betroffenen, die als Interessengemeinschaft den Widerspruch formulierten werden nun voraussichtlich Klage einreichen.

Links & Quellen:

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