Berlin in Videoclips / sowas wie ein Videoblog

17.10.2007 | 14:58 Uhr | von Dominic

Die Berlin-Seite von CityClipps kommt dem, wie ich mir ein Berliner Video-Blog vorstelle, schon verdammt nahe:

CityClipps

In den Kategorien Eat & Drink, Nightlife, Shopping, Leisure, Accommodations unterteilt bietet die Seite ihren Inhalt ausschließlich in Videoform. Gut, Adresse und ein kleiner Teasertext steht meist darunter. Macht ja Sinn.

Die Videos sind relativ professionell gemacht, um die 1-2 Minuten kurz, so dass sie Interesse wecken, aber nicht in Versuchung führen sollten, Berlin von zu Hause zu entdecken.
Mir gefiele ja noch ein Feed und die Möglichkeit des Downloads (auf iPod oder so).

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They heart Berlin. We do, too.

09.10.2007 | 08:45 Uhr | von Dominic

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Nu’ denn wird das Geschäft der Berlin-Blogs mal weiter belebt:

IHeartBerlin ist ein neues Blog, das sich wie wir hier eher als Berlin-Magazin versteht und clevererweise zweisprachig daherkommt. Die Idee, da eigentlich nicht verkehrt, hatten wir nämlich auch schon, nur ist das immer so eine nicht ganz einfache Sache bei Webseiten. Kommt dann sehr auf auf die Umsetzung drauf an.

I Heart Berlin

Schick jedenfalls und kann auch Inhaltlich gefallen. Scheint als müssen wir – und das ja weniger nach ästhetischen Gesichtspunkten gestaltete Hauptstadtblog – uns noch warm anziehen. Smiling

Bitte vervollständigen: Berliner Blogs

26.09.2007 | 10:02 Uhr | von Dominic

Ich bitte an dieser Stelle recht höflich — aber eindringlich Eye-wink — die Liste der Berliner Blogs zu ergänzen, d.h. Blogs die aus Berlin geschrieben werden, oder sich — wie dieses hier — hochprozentig um Berlin drehen, gehören da gut rein.
Eigenwerbung schadet hier ausnahmsweise nicht, sondern ist sehr gern gesehen.

re-publica: ohne uns

12.04.2007 | 20:01 Uhr | von Dominic

Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg der Blogger-Tagung re:publica. Mit rund 700 Besuchern ist sie damit etwa doppelt so erfolgreich wie von den Veranstaltern vermutet.

Die »Messe« ist also nicht komplett an mir vorbei gegangen; irgendwo sehe ich mich aber nicht dazu hingerissen, dort hinzugehen (natürlich habe ich auch garkeine Zeit Eye-wink ).
Erstmal: Für 60€ kann ich mich an 3 Tagen auch gut anders amüsieren (nach getaner Arbeit). Tageskarten gibt es zwar auch (davon habe ich aber erst durchs Radio anstatt durch die Website erfahren), aber sehr begrenzt.

Die Vortragsthemen finde ich größtenteils irgendwie… unspannend (Lesungen erst recht). In 30 Minuten kann man ein Thema halt nur anreißen. Trolle im Internet — ja, es gibt sie, jeder hat schonmal einen gesehen (oder gespielt), und mehr interessiert mich das irgendwie auch nicht.
Und Geld verdienen mit Blogs da glaube ich im deutschsprachigen Raum (ohne eine Schar von kostenlos arbeitenden Praktikanten) nicht wirklich dran. Wenn ein Herr Basic (mit einem der populärsten Blogs) da gerade mal auf 800€ im Monat kommt — dann kann sich der (inhaltlich vielleicht garnicht schlechte) Rest die Chancen ja mal selbst ausrechnen.
Wie es nach der Web 2.0-Blase (die ja mal wieder im vollen Gang der Aufblähung ist) aussieht, garnicht mal zu reden. Aufträge durch Blogs als Selbstvermarkung ist natürlich was anderes. Das kann sich durchaus rechnen.

Die Berichterstattung ist dementsprechend inhaltslos: »Weblbogger treffen sich zu Konferenz« um über ihr Leben im Netz zu reden. Ja, toll.
Zahnärzte treffen sich, um über ihr Leben in der Praxis zu reden, und neue Prophylaxestudien vorzustellen. Spannend. Vorallem für Zahnärzte.
Hundehalter treffen sich im Park, um über ihr Leben als Futterversorger zu philosophieren. Uiuiui.
Pflanzenfreunde treffen sich im Garten, um über ethische Etikette zu diskutieren. Darf man bedenkenlos Rosen aller Farben kreuzen, oder ist das geschmacklos? Mh.
Ist das abwertend gemeint? Nein.

Vermutlich fühle ich mich einfach nicht »Blogger« genug, um da zu euphorieren.
Scheint aber nicht nur mir am Arsch vorbei zu gehen.

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