Berliner Geschichte

28.09.2005 | 23:38 Uhr | von Dominic


1945 wurde Berlin aus vier Sektoren zusammengesetzt. Briten, Amerikaner und sogar die Franzosé legten zusammen und machten eine Stadt, die sie wegen des bösen Bären dann Berlin nannten. Nur die Russen schmollten wegen ihres Kalten Krieges und mussten wieder mal ihr eigenes Ding drehen. Sie gründeten aus purem Trotz direkt daneben ihre eigene Stadt und nannten diese provokativ Ostberlin.

Auf ausdrücklichen Wunsch seiner russischen Gäste errichetete Ostberlins Weihnachtsmann Honecker am 13. August 1961 die sog. Berliner Mauer als Schutz vor den rüpelhaften Amerikanern, die mit ihren riesigen Autos immer gleich drei Parkplätze belegten und außerdem zu laute und zu schnelle Musik hörten.

1989 fiel schließlich unter dem Druck einiger Republikflüchtlinge die Mauer wieder. Große Autos und laute schnelle Musik waren jetzt salonfähig geworden. Bereits 1990 wurde Berlin per Eilbeschluss deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundeskanzler, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte, um seinen Freunden in der maroden deutschen Wirtschaft Aufträge in Milliardenhöhe zuschachern zu können. Berlins Straßen allerdings sind dadurch bis heute nicht besser geworden, auch auf der kreisförmigen Autobahn fliegen die Wagen immer noch zu leicht aus der Kurve. Doch die wirklich Gearschten waren diesmal die Einwohner der unschuldigen deutschen Hauptstadt Bonn.

Wissenswertes (und nicht ganz Ernsthaftes) zur Berliner Geschichte aus der Stupedia, gefunden im Hauptstadtblog.

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