Am 29. Oktober ist es wieder soweit – shoppen bis zum Umfallen (oder Dispoüberziehung)!
Die Geschäfte in der City-West (rund um den Kudamm) haben
von 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr geöffnet.
Über 300 Geschäfte, darunter das Europa-Center, KaDeWe,
Peek & Cloppenburg, Hugendubel und das stilwerk Berlin, sind mit dabei.
Mehr Informationen zum Programm gibt es auf der Website.

Eine Frau, die vom shoppen voll fertig ist. Bild: “Lange Nacht des Shoppings”:http://www.langenachtdesshoppings.de
Was zieht die Masse an Leuten bloß zu solch einem “Event”?
Man hat zwar bis Mitternacht Zeit, dafür sind die Geschäfte aber auch mindestens dreimal so voll, wie sonst.

>Was zieht die Masse an Leuten bloß zu solch einem
>“Event”?
Das Gefühl, als gemassregelter Kunde der man sonst nur sein darf und der brav um 20 Uhr nach Hause zu gehen hat, endlich auch mal später einkaufen zu dürfen wie es in vielen anderen Ländern eh schon üblich ist.
Von Dietmar (nicht überprüft) | 24 Oktober, 2005 - 20:26 |Naja, ich denke das Gefühl als Kunde willkommen zu sein, hat auch viel mit dem gesamten Service zu tun und nicht nur den Öffnungszeiten.
Viele Geschäfte würden ja länger öffnen, dürfen aufgrund der (typisch deutschen) gesetzlichen Reglementierungswut aber nicht.
In anderen Geschäften wird man blöd angeguckt, weil man 5 vor 7 noch reingestürmt kommt, wo doch um 7 geschlossen wird.
Wie Du sagst, in anderen Ländern ist das total normal, und ich muss sagen, ich fand es z.B. in London sehr angenehm um 22 Uhr nochmal schnell in den Laden um die Ecke zu gehen um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen.
Dass ein Bedarf eigentlich auch in Deutschland besteht, zeigen ja die vielen 24/7 “Tankstellen” mit eingebautem Supermarkt, Kiosk und Bäcker.
Ich kann es dann aber trotzdem nicht verstehen, wie man sich dann Abends auf die Füsse treten muss, nur weil es mal möglich ist.
Von Dominic | 24 Oktober, 2005 - 20:51 |Ich hab generell auch nichts gegen lange, bzw. längere Öffnungszeiten, aber wenn das dann so eine Ausnahme ist, wie in diesem Fall jetzt, stürmen die Leute alle los, weil es ja sowas besonderes ist.
Klar, dass dann aus dem eigentlichen Shopping-Vergnügenein ein einziges “Schlangestehen” und sich gegenseitig auf die Füße treten wird.
Wenn man die Ladenschlussgesetze hierzulande auf Dauer an europäische “Standards” anpassen würde, könnte man sicher auch um 22.00 noch entspannt einkaufen, weil es dann einfach mal normal wäre.
Von Liza | 25 Oktober, 2005 - 20:01 |Kommentar hinzufügen