Obama-Redeort stößt wieder auf Kritik – Schwachmaten

20.07.2008 | 10:01 Uhr | von Dominic

Ich mochte meinen noch halb verschlafenen Augen heute Morgen nicht recht trauen, als ich eine noch nicht so alte Überschrift in leicht geänderter Form auf SpOn las: Obama möchte seine Rede jetzt vor der Siegessäule halten. Und wieder maulen irgendwelche Typen rum.

Obama hatte – nachdem er vom Brandenburger Tor Abstand genommen hat, weil unsere Frau Kanzlerin und noch ein paar namentlich nicht relevante Politiker irgendwas (Verwirrung?) darüber geäußert hatten. Der Ort sei zu geschichtsträchtig für eine Wahlkampfrede.

So. Und jetzt kommen doch ALLEN ERNSTES irgendwelche Schwachmaten auf die Idee, dass doch die Siegessäule als Ort auch zu geschichtsträchtig sei, undzwar im total negativen Sinne, da sie doch für Kriege gegen Dänemark, Frankreich und Österreich stünde.

Jetzt mal im Ernst. Wenn Dr. Motte da rumturnt und was von gelebter Glückseligkeit vor ‘ner million tanzender Menschen erzählt, ist das ok. Aber kommt ein gemäßigter amerikanischer Politiker – vielleicht der nächste Präsident – dann machen wir plötzlich auf todernst und alles ist zu geschichtsträchtig und mit schlechtem Mantra belastet?

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