Es gibt Tage, da bin ich froh, dass es das Internet gibt. Und Breitbandverbindungen mit Flatrate. Da kann man heute allerhand Sachen um die Welt laden. Und anschauen.
Gemeint ist gerade ein Video, dass Zeugen vom Anschlag auf das World Trade Center gemacht haben. Und wir reden hier nicht von Zeitzeugen, die den Einsturz der Türme im Fernsehen beobachtet haben, sondern so nah, dass sie die Fenster vor dem Staub schließen mussten.
Und sich letztes Jahr dazu entschlossen haben, es zu veröffentlichen.
Es zeigt mehr, als jede Live-Reportage, die es damals vom Ort des Geschehens – oder ein paar Blöcke weiter – gab.
Via BasicThinking wo in den Kommentaren auf die Zahl der Toten im Irak seit der US-Invasion hingewiesen wird, und die Rede von 750.000 ist. Quelle? Keine Ahnung, aber es wird schon ein Vielfaches der etwa 3000 Umgekommenen bei den Anschlägen 9/11 sein.
Aber kann man das so einfach aufrechnen? Lebt man lieber eingeschränkt, dafür geregelt, oder besser frei und unsicher?
Ich schätze, diese Zahl und Situation ist für die meisten, sagen wir mal, westländisch aufgewachsenen Menschen irgendwo einfach nicht wirklich fassbar.
Obiges Video vermutlich eher.
Auch, das habe ich zuerst im Internet gesehen, gibt es dort fruchtbaren Boden für Verschwörungstheorien, die, ohne jetzt versuchen sie zu werten, zumindest unterhaltsam sind.

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