Spam ist nervig und böse, das wissen die meisten. Außer natürlich, wenn man selbst davon profitiert.
So überraschten mich am vergangenen Freitag schon leicht die Versuche eines »seriösen« großen deutschen Unternehmens, die Fahrradfahrer unter den Büromenschen für sich zu gewinnen — eine Herde Fahrräder wurde mit solchen Kleberingflyern (im Fachjargon gibt es sicher eine korrekte Bezeichnung nach DIN dafür) versorgt:

Tolle Idee eigentlich. Man stelle sich jetzt vor, das machen 5, 20 oder 100 Unternehmen. Jeden Tag. Da braucht man ja garkeine Emails mehr nachgucken.
Und überhaupt: Wie ironisch bis zynisch ist es denn, dass die Bahn den Radfahrer umwirbt, doch lieber Auto zu fahren, wo wir mal noch so 15 Jahre haben um unser Verhalten grundlegend zu ändern?

Diese Unsitte beginnt nun auch in Bern - und das auch noch von "linken" Organisationen, denen ich sonst wohlgesonnen bin. Die verteidigen sich dann wie die klassischen E-Mail-Spammer: "Wir dürfen, wir sind doch die Lieben." Super. Jeglicher Spam ist und bleibt Spam - egal, ob von den Bahn, von den Grünen, der CDU oder von einer Fahrrad-Interessenvertretung. Die ganze Story auf http://blog.jacomet.ch/?p=397
Von Andi (nicht überprüft) | 28 August, 2007 - 15:45 |Kommentar hinzufügen