Eine, aber nicht die Berliner Bank, versucht derzeit mit handschriftlichen Briefen aus dem Werbemüll herauszustechen.

Ganz neu ist die Masche nicht — ich kenne die Briefe mit handschriftlicher Anschrift und ohne Absender noch an meine Mutter adressiert (Citibank das blöde Pack) — aber immernoch ziemlich nervig.
Den meisten Werbemüll erkennt man heute ja ohne genauer hinzuschauen. Briefkasten auf, die Hand greift rein und mehr als die Hälfte vom Müll landet im dafür vorgesehenen Behältnis.
Ganz furchtbar schlaue Leute (ihr solltet im Spam ersticken!) meinen dieses »Problem« lösen zu müssen.
Klar — Briefen oder Zettel mit handschriftlichen Bemerkungen drauf schenkt man zuerst Beachtung — sie scheinen persönlich und wichtig, vertrauensvoll.
Im speziellen Beispiel geht es um angebliche namenlose und unheimlich spießige Nachbarn (die einen siezen und nicht einladen), die sich im Vorraus für ihre (wahrscheinlich total langweilige) Auszugsparty entschuldigen.
Und weil sie sich nicht einfach in Würde verpissen können, müssen sie noch einen unerwünschten Rat für eine Finanzierung durch die Berliner xxxxBank erwähnen.
Macht euch bloß raus, ihr blöden Arschkrampen. Hoffentlich wurdet ihr ordentlich abgezockt, werdet arbeitslos und kriegt Schimmel an den Wänden, die schön dick mit Asbest abgedichtet sind. Harharhar!
[via Zeit

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