Der Palast wehrt sich

14.06.2006 | 17:41 Uhr | von Dominic

Man könnte es als ein letztes Aufbäumen des Palast der Republik deuten:
Während des derzeit stattfindenden Abrissess wurde im eigentlich davon befreiten Palast wieder Asbest gefunden. Und das an Stellen, an denen es garkeinen Sinn macht: Zwischen und hinter den Fugen der Deckenplatten.

Der weitere »Rückbau« muss daher unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen geschehen und wird wahrscheinlich länger und teurer als geplant.

Quelle: Morgenpost | Berliner Zeitung

Kommentare zu diesem Artikel:

Presse:"Asbestentfernung kostet 95 Millionen Euro. Gleichzeitig bestätigte die Senatssprecherin, dass die Kosten für die Beseitigung zusätzlicher Asbestfunde weiter gestiegen sind. Zusätzlich zu der jüngsten Aufstockung um knapp zehn Millionen Euro seien voraussichtlich noch einmal fünf Millionen Euro notwendig. Damit klettern die Kosten für die Asbestsanierung von den ursprünglich veranschlagten 51,1 Millionen auf rund 95 Millionen Euro."

Tja, noch wehrt er sich, wenngleich vergebens.
Jetzt kann die Nutzung im Schloss diskutiert werden.
Lür Waldmann

Von Gast (nicht überprüft) | 12 Dezember, 2006 - 09:32 |

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